Berichtsheft


 

 
 
 
 
 
 

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Romeo Saba  Romeo.Saba@gmx.de  Tel. 07542 9396060 oder 08382 9485421

 
 
 
 
Das Berichtsheft!
Die Visitenkarte eines Auszubildenden
und dessen
Ausbildungsbetriebes
 
Die Berichtshefte werden vor der Abschlussprüfung auf Vollzähligkeit und Korrektem führen geprüft. Bei Beanstandungen muss bis zur praktischen Abschlussprüfung alles in Ordnung sein, ansonsten kann der Prüfungsausschuss den Prüfling von der teilnahme Ausschließen!
 

 Manche hüpfen wie ein Känguruh,

wenn sie nur das Wort Berichtsheft hören!

Die Berichtsheftführung
 
Warum müssen wir ein
Berichtsheft führen?
 
  • Das Berichtsheft ist Euer Ausbildungsnachweis für die einzelnen Stationen und Posten die Ihr im Laufe Eurer Ausbildung durchlaufen habt.
  •  Anhand der Fachberichte könnt Ihr, sowie eure Ausbilder den Leistungsstand feststellen. Erworbene Kenntnisse werden beim schreiben der Fachberichte vertieft und eventuelle Lücken können nachgearbeitet werden.
  • Gemäß § 39 Berufsbildungsgesetz ist Voraussetzung für die Zulassung zur Abschlussprüfung der Berufsausbildung, das die Ausbildungsnachweise ordnungsgemäß geführt wurden.
  • Das Berichtsheft muss deshalb der IHK oder dem zuständigen Prüfungsausschuss vorgelegt werden.
 
Was soll der Fachbericht enthalten? 
 
  1. Die Kenntnisse und Fähigkeiten die Ihr während eurer Ausbildung erworben habt.
  2. Ein Fachbericht soll auf keinen Fall kein Rezeptordner darstellen, sondern warum, weshalb und wieso es so gemacht wurde.
  3. das bloße abschreiben oder herunterladen führt nicht zum gewünschten Ausbildungsziel und sollte darum vermieden werden.
  4. Mit eigenen Worten soll der Fachbericht erstellt werden um festzustellen ob die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten sitzen.
  5. Es sollte auch während der Berufsschulzeit sowie Urlaub und Krankheit ein Fachbericht geschrieben werden. (Schule: Fachbericht über den praktischen Unterricht)
 
 
Was sollte in den Ausbildungsgesprächen, Unterweisungen und Schulungen drin stehen?
 
Alles was Euer Ausbildender und Ausbilder mit Euch besprechen, wie zum Beispiel:
  • Hygiene am Arbeitsplatz,
  • HACCP
  • Begrüßung der Gäste
  • Unfallverhütungsvorschriften am Arbeitsplatz
  • Speiseeisverordnung
  • Beratung am Kunden (Gast) das Verkaufsgespräch
  • das richtige Verhalten am Telefon
  • die richtige Lagerhaltung usw.
 
Was soll beim Berufsschulunterricht stehen?
 
 Die einzelnen Themen die Ihr während Eurer Berufsschulzeit (Block) behandelt habt.
Auch die praktischen Unterweisungen sowie Projekte.
 
 
Was sollte im Tätigkeitsbericht (Ausbildungsnachweis) stehen?
  • Betriebliche Tätigkeit für den Nachweis genügen   kurze Angaben der ausgeübten Tätigkeiten (in der Vergangenheit geschrieben)  einschließlich der Werkstoffangaben.
  • Der eingesetzten Maschinen, Werkzeuge und Hilfsmittel
  • Beispiele: Feldsalat geputzt, Kartoffelsalat hergestellt, Wildsoße angesetzt, usw.
  • nicht nur Salat geputzt, Soßen gemacht usw.

Spielregeln

Das Berichtsheft ist monatlich zu führen, und vom Auszubildenden ohne Aufforderung dem Ausbilder zur Prüfung bzw. Unterschrift vorzulegen.

Die Unterschrift muß mit Datum erfolgen.

Es darf die Überschrift bei Fachberichten nicht fehlen.

Es darf nicht sein, dass einmal im Jahr das Berichtsheft dem Ausbilder vorgelegt wird.

Das Berichtsheft ist eine Urkunde!

Einige Azubi und Ausbilder begehen ständig Urkundenfälschung, das muss nicht sein.

Das Auge der Prüfer sieht alles!

 

Die Klassenlehrer der Berufsschule und die IHK (Ausbildungsberater und Prüfer) sind berechtigt, die Ausbildungsnachweise einzusehen.

 

Berichtsheft Koch

 

Als Koch lernt man nicht nur das Kochen von guten und ausgewogenen Speisen und Traditionsgerichten, man lernt auch das genaue Planen eines Ablaufs in der Küche. Vom richtigen Einkaufen bis zum Schneiden und Kochen wil alles in einem guten Restaurant richtig getimt sein. Dem Auszubildenden zum Koch wird einiges zu Beginn der Ausbildung fremd vorkommen. Mit der Zeit wird er sich aber hieran gewöhnen. Dokument dieser Annäherung des Auszubildenden an seinen späteren Beruf ist das Berichtsheft Koch.

Die Berichtsheft Pflicht

Jeder Auszubildende führt es von Beginn seiner Ausbildung bis zum Ende von dieser. Die Berichte sollen darlegen, was der Auszubildende wann und wie gemacht und was er Neues gelernt hat. Gerade bei einem sinnlichen Beruf, wie dem des Koches, bietet es sich, manches Mal seine Beschreibungen mit Fotos zu dokumentieren.

Das ist allerdings, nur eine Möglichkeit und keine Pflicht. Jeder Bericht muss von dem Ausbilder unterzeichnet werden. Nur so gilt er als komplett. Das Berichtsheft wird vor der Zwischenprüfung und vor der Abschlussprüfung bei den Prüfern eingereicht. Nur ein Auszubildender mit einem vollständigen Berichtsheft wird zur Prüfung zugelassen.

 

wird in den nächsten Tagen weiter geführt
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Hier ein Muster
 
 

 
 
 
 
Ein immer wieder leidiges Thema, sowohl bei dem Auszubildenden als auch bei dem Ausbilder.
 
Mit den Abschlussprüfungen in den Gastgewerblichen Berufen ist auch immer die Vorlage der Ausbildungsnachweise verbunden. Was den Prüfungsausschüssen da oft vorgelegt wird, lässt sich mit Worten nur sehr schwer beschreiben. Dabei wäre es so einfach wenn schon zu Beginn der Ausbildung vom Ausbilder ganz klare Regeln zum Thema Berichtsheft aufgestellt, und auf deren Einhaltung mit Nachdruck während der ganzen Ausbildungszeit bestanden wird. Verbunden mit periodischen Kontrollen und rechtzeitiger Korrektur der Berichte könnte ein ordentlich geführtes Berichtsheft den Ausschüssen vorgelegt werden.
 
Ich bitte die Ausbilder keine schlampig geführten Berichte zu akzeptieren!
 
Der Auszubildende hat nach § 14 Berufsbildungsgesetz ein Berichtsheft in Form eines Ausbildungsnachweises zu führen. Damit dokumentiert er den sachlichen und zeitlichen Ablauf der Ausbildung für alle Beteiligten. Den
einzelnen Ausbildungsnachweisen sind - soweit möglich - die Lernziele des Ausbildungsrahmenplanes zugrunde zu legen. Der Ausbildungsnachweis soll damit der Systematisierung der Berufsbildung dienen.
 
Der Ausbildungsnachweis ist von dem Auszubildenden mindestens wöchentlich zu führen und dem Ausbildenden oder Ausbilder unaufgefordert vorzulegen.
Der Ausbildende oder der Ausbilder hat den Ausbildungsnachweis mindestens monatlich zu prüfen und abzuzeichnen. Er hat dafür Sorge zu tragen, dass auch der gesetzliche Vertreter des Auszubildenden sowie die Berufsschule in angemessenen Zeitabständen von den Nachweisen Kenntnis erhalten.
 
Die Führung des Ausbildungsnachweises (Berichtsheftes) erfolgt in der Ausbildungszeit.
Der Ausbildungsnachweis (Berichtsheft) ist gemäß § 43 Abs. 1 Ziff. 2 des Berufsbildungsgesetzes Voraussetzung für die Zulassung zur Abschlussprüfung; er geht jedoch nicht in die Prüfungsbewertung ein. Dies soll jedoch nicht heißen dass die Prüfungsausschüsse nicht die Ausbildungsnachweise einer genauen Kontrolle unterziehen. Die Nachweise geben nicht nur Auskunft über die vermittelten praktischen Fertigkeiten, auch die Aufmachung, Sauberkeit, Vollständigkeit fachliche Exaktheit, die zeitliche Abfolge und vor allen die Unterschrift des Auszubildenden und des Ausbilders sind Nachweis dafür in welcher Ernsthaftigkeit von beiden Seiten das Thema Berichtsheft während der Ausbildungszeit behandelt worden ist.
 
Ein schlecht geführtes Berichtsheft, vielleicht auch noch mit Fettflecken und Eselsohren versehen, kann nicht als zufrieden stellend angesehen werden. Der Ausbilder akzeptiert mit seiner Unterschrift sowohl Inhalt als auch die gesamte Führung des Berichtsheftes. Er sollte sich genau überlegen unter welche Berichte er seine Unterschrift setzt. Bei regelmäßigen Kontrollen kann frühzeitig eingegriffen werden. Oft kommt es vor, das Ausbilder sich erst einpaar Tagen vor den Abschlussprüfungen die Berichtshefte zeigen lassen und ohne lange zu überlegen schlecht verfasste Berichte unterschreiben. Hier muss sich der betreffende Ausbilder aber nach der Ernsthaftigkeit seiner Ausbildungsmethode fragen lassen, denn schließlich ist er es der die Verantwortung für eine gute Ausbildung trägt.                      
 
 Atzinger Walter
 
 
 
 
 

 

 

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